Exkursion zur Bioabfallvergärungsanlage in Neubulach

Wie bereits bei der Bürgerinformation angekündigt, wird es am Freitag, 2. Dezember 2022 von 13:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr eine Fahrt zur Anlage in Neubulach im Schwarzwald geben.

Wer Interesse hat, die Anlage zu besichtigen, kann sich dafür anmelden:

Per E-Mail an: ob-buero@ettlingen.de

Telefonisch an: 07243 101 8057

Machen sie Gebrauch von diesem Angebot und machen sie sich ein Bild von solch einer Anlage, wie sie in Ettlingen gebaut werden soll.

Suchen Garage

Liebe Mitglieder,

die IG Ettlingen-West benötigt zum 1. Januar 2023 eine neue Unterbringungsmöglichkeit für das komplette Equipment. Dazu gehören u.a. Grills, Friteusen, Pavillon und weitere Utensilien. 

Die momentan angemietete Garage wurde uns, wegen Eigenbedarf, zum 31.12.2022 gekündigt.

Es wäre schön, wenn es eine Möglichkeit gäbe, etwas passendes, zu einem erträglichen Preis, zu finden.

Vielen Dank.

Bei Rückfragen oder Vorschlägen, gerne auch telefonisch melden. 0174 3442692

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Mit freundlichen Grüssen

Interessengemeinschaft Ettlingen-West e.V.

Markus Derer

Infoabend Biogasanlage

Lieber Mitglieder der IG Ettlingen-West,

am Donnerstag, 13.Oktober 2022 um 19:00 Uhr wird es in der Entenseehalle eine Bürgerinformation über eine mögliche Biogasanlage geben. In dieser Woche diskutierte bereits der Gemeinderat über die Möglichkeit solch einer Anlage.

Als Standort ist der Ettlinger „Häckselplatz“ Eiswiese/Minidrom vorgesehen.

Es wäre schön, wenn viele Bürgerinnen und Bürger an der Informationsveranstaltung teilnehmen würden. 

Mit freundlichen Grüssen
Interessengemeinschaft Ettlingen-West e.V.
Markus Derer

Entenbrunnen

Was lange währt….

Auf Initiative der IG Ettlingen-West wurde der Entenbrunnen wieder aus seinem Corona-Schlaf erweckt. 
Nach zweieinhalb Jahren nahmen Mitarbeiter des Stadtbauamtes den Brunnen wieder in Betrieb. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. 
Momentan läuft alles noch provisorisch, da verschiedene Ersatzteile längere Lieferzeiten haben.

Trotzdem wünschen wir allen viel Spaß und bleiben sie gesund.

Mit freundlichen Grüssen
Interessengemeinschaft Ettlingen-West e.V.
Markus Derer

Liebe Mitglieder der IG Ettlingen-West e.V.

Der Vorstand wünscht Ihnen und ihren Familien ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr 2022.

Auch in diesem Jahr konnten wir leider unsere gewohnten Veranstaltungen nicht durchführen und hoffen, dass es im neuen Jahr möglich sein wird.

Vor allem die neuerliche Absage der Jahreshauptversammlung tut uns leid, da eigentlich seit 2020 Neuwahlen anstehen. Die Corona-Pandemie, sowie auch private und berufliche Veränderungen und Verpflichtungen, zwangen uns zu diesem Schritt. Deshalb möchte sich der Vorstand für die Bereitschaft aller bedanken, die weiterhin kommissarisch die wichtigen Ämter begleiten.

Sie können aber sicher sein, dass wir uns weiterhin um die Belange und Probleme unseres tollen Stadtteils kümmern.

2021 hatten wir auch mehrere Themen, die wir begleiteten.

Wie z.B. Begleitung von Impfterminen, Probleme mit zu hohen Hecken, Planung ehemaliges Hotel Holder, Weiterverfolgung der Parkplatzgestaltung, Sanierung der Gebäude der Stadtbau GmbH und einige weitere kleinere Themen.

Wir hoffen alle, dass im Jahr 2022 wieder etwas Normalität einkehrt und sie uns weiterhin ihr Vertrauen schenken.

Der Vorstand

i.V. Markus Derer

Aus grau wird bunt

Dieser Mann macht aus Trafohäuschen in Ettlingen kleine Kunstwerke

Anfangs sind die Leute skeptisch, mancher hat auch schon die Polizei gerufen – doch wenn Marco Billmaier mit seinen Graffiti fertig ist, sind die Anwohner meist begeistert. Seit eineinhalb Jahren besprüht der 37-Jährige im Auftrag der Stadtwerke Trafostationen.

In Aktion: Marco Billmaier vor einem Trafohäuschen der Stadtwerke an der Ecke Josef-Stöhrer-Weg/Ahornweg in Ettlingen West.
In Aktion: Marco Billmaier vor einem Trafohäuschen der Stadtwerke an der Ecke Josef-Stöhrer-Weg/Ahornweg in Ettlingen West. Eine Ente wird die Wand schmücken, wenn das Graffiti-Kunstwerk fertig ist. Foto: Julia Trauden 

Ausgestattet mit einer Atemschutzmaske und Handschuhen zaubert der Sprayer ein Kunstwerk auf die graue Fläche. Weit über 100 Sprühdosen hat der Graffitikünstler dabei. „Allein der Hintergrund hat 30 verschiedene Farbtöne“, erklärt er.

Seine Aufgabe heute: Ein abstraktes Graffiti, in dessen Mittelpunkt eine Ente steht – quasi das Wappentier des Stadtteils, zumindest findet es sich in vielen Bezeichnungen von Orten und Gebäuden wieder. Die Entenseehalle, die Entenseeapotheke oder der Entenbrunnen sind Beispiele. Den Auftrag für das Graffiti hat Billmaier von den Stadtwerken Ettlingen erhalten, die Idee mit der Ente kommt von der Interessengemeinschaft Ettlingen-West.

An der Wand zeichnen sich schon die Konturen ab: Zwischen abstrakten Formen in unterschiedlichen Blautönen watschelt die Ente durchs Bild, der Körper umrissen mit gelben Linien. Außerdem erkennbar: die Buchstaben C, O, M,A und R. Es ist Billmaiers Sprayer-Pseudonym COMAR, sein Vorname in veränderter Buchstabenfolge und sein Markenzeichen. Wenn das Werk in zwei Tagen vollendet ist, wird man es aber kaum noch erkennen, erklärt der 37-Jährige. Ihm geht es nicht darum, seinen Namen bekannt zu machen.

Zufall brachte Stadtwerke und Sprayer zusammen

Es ist nicht das erste Graffiti, das Billmaier im Auftrag der Stadtwerke an eine Wand sprüht. Seit eineinhalb Jahren arbeitet er für die städtische Tochtergesellschaft, zehn Trafostationen hat er schon verschönert. Ein Zufall brachte ihn und Sven Scherer, Prokurist bei den Stadtwerken, zusammen. „Ich habe ihn an der Landstraße gesehen, wo er gerade gesprüht hat“, erzählt Scherer. 

Hingucker für Passanten: Eine Eule, ein Schmetterling und eine Blumenwiese schmücken ein Trafohäuschen in der Ettlinger Zehntwiesenstraße.
Hingucker für Passanten: Eine Eule, ein Schmetterling und eine Blumenwiese schmücken ein Trafohäuschen in der Ettlinger Zehntwiesenstraße. Es ist eine von 36 Trafostationen der Stadtwerke, die mit Graffiti besprüht sind. Foto: Julia Trauden 

Er war damals im Auftrag der Netze BW unterwegs, für die er schon seit sechs Jahren Umspannstationen verschönert, erklärt Billmaier. An das erste Zusammentreffen mit Scherer erinnert er sich noch genau. „Er stand plötzlich hinter mir und hat gesagt: Das will ich auch.“

Anfänge als Teenager in Wiesloch

Vor zweieinhalb Jahren hat Billmaier seinen Job als Produktionsleiter in einer Mannheimer Firma an den Nagel gehängt, um sich voll und ganz der Graffitikunst zu widmen. Der ausbildete Kommunikationselektroniker fing als Teenager mit dem Sprühen an, damals noch an legalen Sprayerwänden in seiner Heimatstadt Wiesloch. 

Vor 14 Jahren meldete er ein Kleingewerbe an, um mit Graffiti Geld zu verdienen. Anfangs waren es kleinere Aufträge, zum Beispiel Leinwände als Geschenke, dann kamen Kinderzimmer und Garagenwände hinzu. Inzwischen bearbeitet der Familienvater über 100 Quadratmeter große Wände. Das größte Projekt: ein Indoorspielplatz mit 450 Quadratmetern Wandfläche in Mannheim.

Mittel gegen Schmierereien an Trafostationen

In Ettlingen sprüht Billmaier vor allem Motive mit lokalem Bezug. In der Hohewiesenstraße etwa, unweit des Brieftaubenvereins, sind Taube, Falke und Bussard auf einer Trafostation zu sehen. Die „repräsentative Funktion“ der Werke für den Stadtteil sei ihm wichtig, erklärt Sven Scherer. Billmaier ist nicht der einzige Sprayer, der für die Stadtwerke arbeitet. Andere Graffitikünstler und auch Schulklassen haben schon insgesamt 36 Trafostationen im Stadtgebiet verschönert. 

Die Kunstwerke sind nicht nur ein Hingucker, sie überdecken auch Schmierereien, „mit denen wir lange zu kämpfen hatten“, so Scherer. An die Graffiti wagten sich die Schmierfinger nicht heran: Noch sei keines mit Kritzeleien verschandelt worden.

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